Allgemeine Geschäftsbedingungen
Präambel
Diese
Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten zwischen MCS GmbH, Oststraße 74, 66386 St.Ingbert (im Folgenden: „Anbieter“) und
seinen Kunden (im Folgenden: „Kunde“, gemeinsam im Folgenden: „die
Parteien“) für sämtliche Verträge soweit keine anderen ausdrücklichen
abweichenden Vereinbarungen zwischen den Parteien bestehen. AGB
des
Kunden finden keine Anwendung. Dies gilt auch dann, wenn den AGB des
Kunden durch den Anbieter nicht ausdrücklich widersprochen wurde. AGB
des Kunden sind für den Anbieter nur verbindlich, wenn sie durch den
Anbieter ausdrücklich schriftlich anerkannt wurden.
Die AGB gelten sowohl für Verbraucher (das sind natürliche Personen, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können) als auch für Unternehmer (natürliche oder juristische Personen in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit). Teilweise gelten für Verbraucher und Unternehmer unterschiedliche Regelungen, die jeweils entsprechend kenntlich gemacht werden.
§ 1 Preise und Zahlungsbedingungen
(1)
Die bei Vertragsschluss angegebenen Preise für Dienst- und
Werkleistungen des Anbieters sind unverbindliche Kostenvoranschläge,
sofern nicht Abweichendes vereinbart wurde. Eine verbindliche Abrechnung
erfolgt nach Zeitaufwand zu den Stundensätzen gemäß der bei
Vertragsschluss geltenden Preisliste.
(2) Rechnungen des Anbieters sind ab Rechnungsdatum sofort fällig.
§ 2 Lieferung und Gefahrübergang
(1)
Lieferungen erfolgen an die im Auftrag angegebene Anschrift des Kunden
zu den vereinbarten Liefergebühren. Wurden keine Liefergebühren
vereinbart, so richten sich diese nach der jeweils gültigen Preisliste
des Anbieters
(2) Für Unternehmer gilt zusätzlich: Mit Übergabe der
Produkte an den vom Anbieter bestimmten Frachtführer geht die Gefahr des
zufälligen Untergangs oder der Verschlechterung der Waren auf den
Kunden über.
§ 3 Abnahme bei werkvertraglichen Leistungen
(1) Die Abnahme erfolgt nach Fertigstellung und Übergabe der Gesamtleistung an den Kunden.
(2)
Nach erfolgreicher Abnahmeprüfung ist der Kunde auf Verlangen des
Anbieters verpflichtet, eine schriftliche Abnahmeerklärung abzugeben.
Gegebenenfalls festgestellte kleinere Mängel sind in der
Abnahmeerklärung festzuhalten. Die Abnahme darf nicht wegen
unerheblicher Mängel verweigert werden. Ein unerheblicher Mangel liegt
vor, wenn es dem Kunden zumutbar ist, das Werk als im Wesentlichen
vertragsgemäß anzuerkennen
(3) Als abgenommen gilt ein Werk auch,
wenn der Anbieter dem Kunden nach Fertigstellung des Werks eine
angemessene Frist zur Abnahme gesetzt hat und der Kunde die Abnahme
nicht innerhalb dieser Frist unter Angabe mindestens eines wesentlichen
Mangels verweigert hat.
§ 4 Pflichten des Kunden
(1)
Der Kunde ist verpflichtet, sicherzustellen, dass bei vereinbarter
Anlieferung die Ware zum vereinbarten Lieferzeitpunkt ordnungsgemäß
abgeliefert werden kann.
(2) Im Fall etwaiger Mängelrügen durch den
Kunden ermöglicht und gewährt dieser dem Anbieter und dessen Personal
ungehinderten Zutritt zu den entsprechenden Geräten/Räumen, falls die
Ware nicht zum Anbieter transportiert wird.
(3) Der Kunde ist
verpflichtet, Gegenstände, die er dem Anbieter zur Erstellung eines
Kostenanschlages oder zur Reparatur überlassen hat, nach schriftlicher
Aufforderung mit Fristsetzung durch den Anbieter abzuholen. Kommt der
Kunde dieser Verpflichtung nicht nach, so befindet er sich in Verzug.
Holt der Kunde nach weiterer schriftlicher Aufforderung mit Fristsetzung
durch den Anbieter den Gegenstand nicht ab, so erklärt er bereits jetzt
die unentgeltliche Übereignung des Gegenstandes an den Anbieter. Der
Anbieter wird dann Eigentümer und kann den Gegenstand nach seinem
Ermessen verkaufen oder vernichten.
§ 5 Gewährleistung
(1) Soweit nicht nachstehend ausdrücklich anders vereinbart, gilt das gesetzliche Gewährleistungsrecht.
(2)
Für Unternehmer gilt: Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei
gebrauchten Sachen beträgt ein Jahr. Die vorstehende Fristverkürzung
gilt unter Maßgabe der in Ziffer 7 genannten Bedingungen.
(3) Für
Unternehmer gilt: Der Kunde ist verpflichtet, die Ware unverzüglich nach
Erhalt auf deren ordnungsgemäße Funktion und Vollständigkeit hin zu
überprüfen. Etwaige Mängel wird der Kunde dem Anbieter unverzüglich,
möglichst schriftlich und wenn zumutbar in einer für den Anbieter
nachvollziehbaren Form mitteilen (Untersuchungs- und Rügepflicht). Bei
einer Verletzung der Untersuchungs- und Rügepflicht gilt die Lieferung
in Bezug auf den entsprechenden Mangel als genehmigt.
(4) Zeigt der
Kunde einen Mangel an, der gemäß der Überprüfung des Anbieters nicht
besteht, und hatte der Kunde bei der Anzeige Kenntnis von dem
Nichtbestehen des Mangels oder war er infolge der Fahrlässigkeit im
Irrtum hierüber, so hat der Kunde dem Anbieter den entstandenen Schaden
zu ersetzen. Der Kunde ist berechtigt, nachzuweisen, dass der angezeigte
Mangel doch nicht besteht. Im Rahmen der vorstehenden Bestimmungen ist
der Anbieter insbesondere berechtigt, die ihm entstandenen Aufwendungen,
etwa für die Untersuchung der Sache oder die vom Käufer verlangte
Reparatur, vom Käufer erstattet zu verlangen.
§ 6 Eigentumsvorbehalt
(1)
Bei Kaufverträgen behält sich der Anbieter das Eigentum an dem
gelieferten Gegenstand bis zum Kunde seinen vertraglichen Pflichten
nicht nach, insbesondere im Fall des Zahlungsverzugs, ist der Anbieter
berechtigt, den gelieferten Gegenstand heraus zu verlangen; der Kunde
ist in diesem Falle zur Herausgabe des Gegenstandes verpflichtet.
(2)
Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter bei Pfändungen bezüglich des
Kaufgegenstandes oder sonstiger diesbezüglicher Zugriffe oder
Zugriffsversuche Dritter bezüglich des Kaufgegenstandes unverzüglich zu
benachrichtigen, damit der Anbieter seine Rechte aus dem
Eigentumsvorbehalt wahrnehmen kann.
§ 7 Haftung
(1)
Für Schäden aufgrund einer leicht fahrlässigen Pflichtverletzung oder
einer fahrlässigen Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die
ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht,
deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf
deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut durch den Anbieter oder
einen Erfüllungsgehilfen ist die Haftung der Art und Höhe nach
beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(2)
Keinerlei Haftungsbeschränkungen gelten für Schäden, die auf
fahrlässiger oder vorsätzlicher Verletzung des Lebens, des Körpers oder
der Gesundheit beruhen sowie für Schäden, deren Ausgleich auf
Produkthaftungsgesetz beruht.
§ 8 Selbstbelieferungsvorbehalt
Der
Anbieter ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, soweit er trotz
vorherigen Abschlusses eines entsprechenden Einkaufsvertrags seinerseits
den Liefergegenstand nicht erhält. Die Verantwortlichkeit des Anbieters
für Vorsatz oder Fahrlässigkeit bleibt nach Maßgabe des § 7 dieser AGB
unberührt. Der Anbieter wird den Kunden unverzüglich über die nicht
rechtzeitige Verfügbarkeit des Liefergegenstandes informieren und, wenn
er zurücktreten will, das Rücktrittsrecht unverzüglich ausüben. Der
Anbieter wird dem Kunden im Falle des Rücktritts die entsprechende
Gegenleistung unverzüglich erstatten.
§ 9 Überlassung von Waren zur Ansicht
Wenn
der Anbieter dem Kunden Waren zur Ansicht überlässt, hat der Kunde
diese innerhalb von 7 Tagen (Datum des Eingangs) an den Anbieter auf
eigene Kosten zurück zu geben. Erfolgt eine Rückgabe innerhalb dieser
Frist nicht, so gilt ein Kaufvertragsschluss zwischen den Parteien über
die Ware mit Übergabe an den Kunden als geschlossen und der Kaufpreis
wird fällig.
§ 10 Datenschutz
(1)
Bei Abschluss und Durchführung des Vertrages werden vom Anbieter unter
Umständen personenbezogene Daten (wie z.B. Vorname, Name, Adresse,
E-Mail-Adresse, Telefonnummer des Kunden) erhoben und gespeichert. Die
angegebene E-Mail-Adresse und Telefonnummer werden genutzt, um den
Kunden über fertig gestellte Aufträge oder den Status eines Vertrages
telefonisch oder mittels elektronischer Nachricht (E-Mail, SMS) zu
informieren. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DS-GVO
(Verarbeitung für die Erfüllung eines Vertrags oder zur Durchführung
vorvertraglicher Maßnahmen).
(2) Der Kunde hat gegenüber dem Anbieter folgende Rechte hinsichtlich der ihn betreffenden personenbezogenen Daten:
– Recht auf Auskunft,
– Recht auf Berichtigung oder Löschung,
– Recht auf Einschränkung der Verarbeitung,
– Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung,
– Recht auf Datenübertragbarkeit.
Der
Kunde hat zudem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde
über die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten durch den Anbieter
zu beschweren. Wenn der Kunde eine Einwilligung zur Verarbeitung seiner
Daten durch den Anbieter erteilt hat, kann er diese jederzeit gegenüber
dem Anbieter widerrufen
(3) Eine Weitergabe der personenbezogenen
Daten kann zur Abwicklung des Vertrages an den jeweiligen
Zahlungsdienstleister und an den mit der Lieferung beauftragten
Versandservice erfolgen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit b)
DS-GVO (Verarbeitung für die Erfüllung eines Vertrags oder zur
Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen).
(4) Der Anbieter
verarbeitet und speichert personenbezogene Daten nur solange, wie dies
zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist. Eine Speicherung
kann darüber hinaus dann erfolgen, soweit dies durch den europäischen
oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen
oder sonstigen Vorschriften, denen der für die Verarbeitung
verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.
Sobald der
Speicherungszweck entfällt oder eine durch die genannten Vorschriften
vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, werden die personenbezogenen
Daten routinemäßig gelöscht.